Dienstag, 24. Juni 2008

Ribbelmuster

Heißt das Muster dieser Socken, die ich abgenadelt habe. Erst habe ich den Namen nicht verstanden, bis ich sie selbst gestrickt habe. Bei dem Muster kommt man nämlich gerne ins Trudeln. Es wird gestrickt mit abgehobenen Maschen, die bei jeder zweiten Reihe nach links bzw. rechts versetzt werden. Dadurch verschiebt sich immer der Rundenanfang und ich bin ein paar Mal durcheinandergekommen und habe wieder geräufelt.

Aber - haha - ich bin ja nicht doof. In meinen Vorräten schlummerte noch ein kleiner Karabinerhaken und ein paar Perlchen und damit habe ich mir eine Art Maschenmarkierer gebastelt. Dann ging es ganz easy.

Hier sieht man das Muster noch mal genauer. In den Blogs, in denen ich dieses Muster gesehen habe, liefen die abgehobenen Maschen immer in die gleiche Richtung. Ich habe sie allerdings gegenläufig gestrickt.

Gestrickt sind sie mit Nadeln Stärke 2,5 aus Lana Grossa Meilenweit Cotton Spirit (45% Baumwolle/42% Schurwolle/13% Polyamid) LL 100g=380m.

Montag, 23. Juni 2008

Viiel besser

... hatte mir dieses Buch gefallen, das ich davor gelesen hatte:

Dazu die Kurzbeschreibung:

Mit zehn ist sie verheiratet. Mit zwölf Witwe. Mit fünfzehn heiratet sie den König von Böhmen. So steht es in den Chroniken. Als sie endlich ihr eigenes Leben führen will, sperren ihre Brüder sie ein. Ihre Spur verliert sich 1542. Bis in unseren Tagen ein geheimnisvoller Fund die Geschichte der Markgräfin Barbara von Ansbach enthüllt. Ein bewegendes Historienepos, eine spannende Detektivgeschichte, mitreißend beschwört Sabine Weigand Deutschland im Umbruch von Mittelalter zur Neuzeit herauf. Barbara von Ansbach hat es wirklich gegeben. Folgen Sie der Spur. Entdecken Sie das Geheimnis der Markgräfin.
Meine Meinung dazu:
Das Buch liest sich wirklich spannend. Die Autorin wechselt geschickt zwischen der -fiktiven- historischen Geschichte der -realen- Markgräfin und der heutigen Zeit, als ein paar findige Forscher anhand von Funden auf der Plassenburg bei Kulmbach die Geschichte der Markgräfin rekonstruieren.
Man braucht auch dieses Zurückführen in die Gegenwart, um immer wieder ein bisschen herunterzukommen von der Empörungspalme, auf die man als halbwegs aufgeklärter Mensch und emanzipierte Frau von heute klettert, wenn man liest, wie übel damals einem Kind (als sie das erste Mal verheiratet wurde, war die reale Barbara acht(!) Jahre alt) und später einem weiblichen Teenager mitgespielt wurde. Und nicht nur sie wurde ein Opfer von politschem Kalkül, Ignoranz und Kaltherzigkeit, sondern auch die Bevölkerung. Die Schrecken eines Krieges zur damaligen Zeit, als ein Menschenleben offensichtlich nichts galt, werden von der Autorin gut nachvollziehbar beschrieben. Man merkt, dass die Autorin Historikerin ist, die auch Details Beachtung schenkt.
Alles in allem ein Buch, das mich sehr beeindruckt hat und das ich gerne weiterempfehle.

Samstag, 21. Juni 2008

Was anderes

Da ich wie ich ja schon geschrieben habe, handarbeits- und nähtechnisch etwas eingeschränkt bin, komme ich ja mal wieder zum Lesen in verstärkter Form. Ich dachte, ich lasse Euch einfach dran teilhaben, was ich so schmöker und spiele mich ein bissele als Kritiker auf.

Also, das Buch hier habe ich zuletzt ausgelesen: "Das Moor des Vergessens" von Val McDermid

Die Beschreibung hierzu:

"Eine 200 Jahre alte Leiche, ein geheimnisvolles Manuskript und die Moorlandschaft des britischen Lake District: Der neue Krimi von Bestsellerautorin Val Mc Dermid!In der Idylle des nordenglischen Lake District geht der Tod um. Innerhalb kurzer Zeit werden fünf Menschen Opfer von Gewaltverbrechen. Die Mordserie hängt offenbar mit dem verschollenen Manuskript eines berühmten romantischen Dichters zusammen. Um in dessen Besitz zu gelangen, schreckt der Täter vor nichts zurück. Aber welcher Fährte folgt der Killer eigentlich? Und was ist so besonders an dem Manuskript? ... "
Meine Meinung dazu:
Eigentlich nicht viel! Besonders spannend fand ich das Buch nicht. Wer der Täter ist, war mir spätetens nach 2/3 des Buches schon klar. Die Erzählstränge laufen etwas unverbindlich nebeneinander her, verknüpfen sich nur lose bis gar nicht und es hat sich bei mir der "Ach-so-gehört-das-alles-zusammen"-Effekt nicht eingestellt. Es liest sich nett, aber mehr auch nicht. Was so alles die Bezeichnung "Bestseller" verdient...naja

Donnerstag, 19. Juni 2008

(S)T(r)ick-Tack

Wie ihr seht, kommt man ja auf alle möglichen Schnickschnackideen, wenn man einerseits zuviel Zeit hat und im Internet stöbern kann, weil man gesundheitlich ein wenig ausgeknockt ist und andererseits auch nichts Größeres in Angriff nehmen kann.

Ich habe diese Anleitung gefunden für ein selbstgestricktes Uhrenarmband. Ein Restchen Sockenwolle und eine knappe Stunde reichten. Das Armband ist gestrickt im 2 re-2 li-Bundmuster mit 48 M und 36 R, dann als Schlauch zusammengenäht und der Grundträger einer alten Swatchuhr draufgenäht. Uhr rein und fertig!

Ich überlege, ob ich noch eine Swatch so aufpeppe. Denn einerseits fand ich Swatch-Uhren toll, aber aus irgendwelchen Gründen bekam ich von den Armbändern (auch bei Leder) und den Schließen einen Hautausschlag, weshalb die jetzt in der Schublade versauern. Hm, na mal sehen.




Dienstag, 17. Juni 2008

Süüüß

Der naja noch ziemlich frisch gebackene Papa von Amy hat mir ein paar Fotos von seiner kleinen Maus geschickt. Hier liegt sie auf dem Quiltchen. Ist die nicht süüß? Auch bei den anderen Fotos guckt sie ganz niedlich oder strahlt. Und ihrem Papa ist sie auch aus dem Gesicht geschnitten (das sieht man hier so nicht, aber bei einem der anderen Bilder ist mir das aufgefallen).


Montag, 16. Juni 2008

Ein rosa Zebra

Hier ist mir noch ein Sockenpaar von der Nadel gehüpft. Insgesamt fünf Stunden und fünfundzwanzig Minuten Wartezeit bei nur zwei Docs (seufz) und zwei Fußballspiele, die ich zwangsweise mithören musste (Ich bin kein Fußballfan, aber meine Lazarett-Couch steht im Wohnzimmer und was erträgt man nicht alles für die liebe Familie) und voilá- fertig waren zwei rosa Zebrasocken! Im Liegen strickt es sich ein bisschen doof, aber es geht.

Die Wolle habe ich übrigens von meiner lieben Mit-Zicke Bettina, die sich verkauft hatte und meinte, bei ihr würde gar keiner selbstgestrickte Socken tragen. Dabei sind die soooo schön!

Gestrickt sind sie mit Opal-Sockenwolle und Nadeln 2,5. Das Zopfmuster ist so Pi mal Schnauze, weil glatt rechts sonst zu langweilig ist. Den Zopf hatte ich über die 6 Eckmaschen der 1./2. bzw. 3./4. Nadeln gestrickt, weil ich irgendwo meine Zopfnadel verbaselt habe und daher ohne klarkommen musste.
Allerdings sieht das Rosa hier so blass aus. In Echt sind sie viiiel rosaner! (Hach, wat für´n Deutsch! Mein alter Deutschlehrer wäre begeistert.)


Zweiundzwanzig...

... wunderschöne gelbe Rosen sind es, die mir mein Süßer zum zweiundzwanzigsten Hochzeitstag geschenkt hat. Dieses Jahr fiel der Hochzeitstag, der 13., wie damals auf Freitag. Also wenn das überhaupt ein Omen war, dann konnte es ja nur ein gutes sein, denn uns hat Freitag, der 13. viel Glück gebracht. Ich halte aber eh´ nichts von Aberglauben, außer von positiven Zeichen ;o)