Sonntag, 31. August 2008
Blogpäuslein
Und dann hat mich mein Handy geärgert. Bislang habe ich nämlich meine Fotos hier mit der Handykamera gemacht. Und damit ich sie vom Handy in den PC gequetscht bekomme, muss ich ein Kabel einstöpseln und die entsprechende Software aufrufen. Soweit so gut, nur behauptete plötzlich mein PC, er könne mein Handy nicht erkennen. (Obwohl ich es ihm mit den Worten: "Hier ist es doch, du Flachpfeife!" vor den Bildschirm gehalten habe! Höhö, kleiner Scherz!) Auch meine private IT-Stelle, sprich der Beste aller Ehemänner, der von Berufs wegen ja eigentlich topfit ist, was PC´s betrifft, konnte den Fehler nicht finden.
Erst als wir uns neulich mit einer Freundin unterhielten, sind wir zufällig drauf gekommen: Diese wunderbare Handyfirma aus dem hohen Norden (daher No...) hat ungefragt Updates aufgespielt, so dass man seine Software und sein Handy erst "apdäten"musste, damit es wieder klappte.
Wäre ja echt ein Knaller gewesen, wenn einem das mal jemand mitgeteilt hätte. Außerdem war ich so, wie es vorher war, eigentlich zufrieden und wollte gar kein Update. Zumal ich bislang außer einer Veränderung in der Optik der Masken auch noch keinen wirklichen Unterschied in der alten und der neuen Version entdecken konnte.
Grmbl, grmbl, mecker, sülz, nörgel!
Nun gut, aber jetzt kann ich wieder ein bissele knipsen und so gibt´s auch wieder Fotos!
Donnerstag, 31. Juli 2008
Wat is´n det?
Letztes Jahr hatte ich ein Liesl-Teil angefangen und -obwohl schon zugeschnittene Stöffchen da lagen- das irgendwann in die Ecke gepackt. Da sich aber so ein Papier-Nähteil gut im Liegen machen lässt, habe ich es mir wieder vorgenommen. Mehr wird übrigens noch nicht verraten ;o)

Zwei weiche Umschläge
Schmöker

Darum geht´s:
Sonntag, 27. Juli 2008
Seitenweise
Gut gefallen hat mir Frank Schätzing "Tod und Teufel"

Inhaltsangabe:
Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt - einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt.
Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare „der Fuchs“ genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt -- und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes ...
Mein Fazit:
Hat sich gut und kurzweilig weggelesen. Schätzing hat einen unterhaltsamen Schreibstil und bringt einem auf interessante Art das mittelalterliche Köln näher. Ein wenig nervig fand ich nur, dass ich ein bissle Probleme hatte durch die Identitäten der anderen Mitspieler zu steigen, bis ich mitgekriegt hatte, wer hier wessen Anhängsel war.
Und spät, aber immerhin auch schon mal habe ich von Hennig Mankell "Die weiße Löwin" gelesen.

Kommissar Wallander steht vor dem kompliziertesten Fall seiner Karriere. Alles beginnt mit dem Verschwinden einer schwedischen Immobilienmaklerin - doch schon bald weisen immer mehr Details auf ein teuflisches Komplott von internationalen Dimensionen hin. Als es Wallander schließlich gelingt, die Details zu einem Bild zusammenzuführen, weiß er, daß es nicht mehr nur um das Wohl Einzelner geht, sondern das Schicksal von Hunderttausenden auf dem Spiel steht...
Mein Fazit:
Von Mankell hatte ich immer Abstand genommen, weil ich mal eine Kurzgeschichte von ihm gelesen hatte, die mich ziemlich enttäuscht hatte. Ziemlich flach und einfallslos (bitte nicht fragen welche. Selbst das hab ich inzwischen vergessen). Daher hatte ich den Hype um Mankell immer nicht verstanden. Aber das Buch hier war schon ziemlich spannend geschrieben. Auch wenn Mankell sicher nicht mein Lieblingsautor wird, so werd ich sicher bei Gelegenheit noch das eine oder andere von ihm lesen.
Donnerstag, 24. Juli 2008
Es grünt sehr grün
Das Stricken hat echt Spaß gemacht und die Socken waren gefühlt schneller fertig als beim herkömmlichen Rundenstricken, aber ich glaube trotzdem nicht, dass ich noch mal welche stricke.
Zum einen trägt das Muster kraus rechts doch ziemlich auf und zum anderen war es nicht ganz zu vermeiden, dass sich kleine Wülstchen an den Stellen bilden, an denen man aus dem Rand des vorangehenden Patches das nächste Patch strickt. Ob das wirklich in den Schuhe so bequem ist, bezweifle ich ein bissele.
Also werden es wohl Gartenclog-Socken. Das Muster erinnert ja schon sehr an die Collektion von Y-Reisen Marke Tarnmuster. (Für Nichteingeweihte: "Y-Reisen" heißen bei uns die Fahrzeuge der Bundeswehr, die ja alle ein "Y" im Nummernschild haben)Ich glaube, allein hätte ich mir so eine Farbe nicht gekauft, denn das Grün ist schon ziemlich heftig. Das Knäuel war eine liebe Gabe. Aber was meint ihr, wie dieses Grün zusammen mit meinen quietsch-pinken Gartenclogs aussieht? Damit übersieht mich garantiert keiner mehr im Garten ;o)


