Sonntag, 31. August 2008

Blogpäuslein

war jetzt leider eine ganze Weile, aber das war eigentlich gar nicht so geplant. Nun gut, zum einen habe ich an meinem Euch bislang verborgenen Liesl-Top weiter gefummelt, so dass ich nicht mehr sooo viel zum Lesen gekommen bin.
Und dann hat mich mein Handy geärgert. Bislang habe ich nämlich meine Fotos hier mit der Handykamera gemacht. Und damit ich sie vom Handy in den PC gequetscht bekomme, muss ich ein Kabel einstöpseln und die entsprechende Software aufrufen. Soweit so gut, nur behauptete plötzlich mein PC, er könne mein Handy nicht erkennen. (Obwohl ich es ihm mit den Worten: "Hier ist es doch, du Flachpfeife!" vor den Bildschirm gehalten habe! Höhö, kleiner Scherz!) Auch meine private IT-Stelle, sprich der Beste aller Ehemänner, der von Berufs wegen ja eigentlich topfit ist, was PC´s betrifft, konnte den Fehler nicht finden.
Erst als wir uns neulich mit einer Freundin unterhielten, sind wir zufällig drauf gekommen: Diese wunderbare Handyfirma aus dem hohen Norden (daher No...) hat ungefragt Updates aufgespielt, so dass man seine Software und sein Handy erst "apdäten"musste, damit es wieder klappte.
Wäre ja echt ein Knaller gewesen, wenn einem das mal jemand mitgeteilt hätte. Außerdem war ich so, wie es vorher war, eigentlich zufrieden und wollte gar kein Update. Zumal ich bislang außer einer Veränderung in der Optik der Masken auch noch keinen wirklichen Unterschied in der alten und der neuen Version entdecken konnte.
Grmbl, grmbl, mecker, sülz, nörgel!
Nun gut, aber jetzt kann ich wieder ein bissele knipsen und so gibt´s auch wieder Fotos!

Donnerstag, 31. Juli 2008

Wat is´n det?

Das, meine Lieben, ist ein Teil meines guten Vorsatzes, endlich mal ein paar UFOs oder WIPs abzuarbeiten.
Letztes Jahr hatte ich ein Liesl-Teil angefangen und -obwohl schon zugeschnittene Stöffchen da lagen- das irgendwann in die Ecke gepackt. Da sich aber so ein Papier-Nähteil gut im Liegen machen lässt, habe ich es mir wieder vorgenommen. Mehr wird übrigens noch nicht verraten ;o)


Herzlich

gefreut habe ich mich über dieses weitere heilende Herz, das mir Anke geschickt hat. Das Herzchen ist mit Teddy-Stoff umrandet.
Ich weiß gar nicht, warum sie bei Teddys ausgerechnet an miiiiich gedacht hat (pfeif, flöt, schmunzel). Danke schön!

Zwei weiche Umschläge

sind mit schönen Siggys bei mir eingetrudelt.

Zum einen das Siggy von Carina aus Finland
und zum zweiten das Siggy von Regina.
Vielen Dank Ihr beiden!

Schmöker

von einigen Seiten Umfang, die allerdings recht groß gedruckt sind. Von Ingo Gach "Caligulas Rache"


Darum geht´s:
Im römisch besetzten Colonia wird ein Quaestor bestialisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden, der freigelassene Sklave Walraban. Einzig der junge Germane Rainolf glaubt nicht, dass sein Freund der Täter ist.
Mithilfe der attraktiven Tochter des römischen Prokonsuls folgt Rainolf den Spuren zweier verdächtiger Barbaren. Als er trotz aller Widrigkeiten einen der Beiden stellen kann, liegt der im Sterben. Seine letzten Worte sind: »Caligulas Rache wird euch vernichten.« Was soll das bedeuten? Woher kennt überhaupt ein ungebildeter Krieger den Namen Caligula? Den Namen des grausamen römischen Kaisers, der schon seit vielen Jahrzehnten tot ist?
Meine Meinung:
Also, erste Mal: Köln scheint ja seit Jahrhunderten eine Hochburg des Verbrechens zu sein (grins). In der Jetzt-Zeit (Mordshunger), im Mittelalter (Tod und Teufel) oder in der Antike.
Aber nun zum Buch: Das Komplott ist ganz nett entwickelt, aber der Held -und meiner Meinung nach auch der Autor- kommen etwas naiv rüber. Dass alle Welt dem Helden sofort und ohne Vorbehalte zu Hilfe eilt, erscheint nicht sehr glaubwürdig. Und die Schlussszenen lassen jegliche Finesse vermissen und wirken ziemlich schablonenhaft.
Naja.

Sonntag, 27. Juli 2008

Seitenweise

habe ich weiter geschmökert. Ich muss ja zusehen, dass ich die schwiegerelterlichen Leihgaben wieder zurückgeben kann.

Gut gefallen hat mir Frank Schätzing "Tod und Teufel"

Inhaltsangabe:

Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt - einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt.
Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare „der Fuchs“ genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt -- und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes ...



Mein Fazit:

Hat sich gut und kurzweilig weggelesen. Schätzing hat einen unterhaltsamen Schreibstil und bringt einem auf interessante Art das mittelalterliche Köln näher. Ein wenig nervig fand ich nur, dass ich ein bissle Probleme hatte durch die Identitäten der anderen Mitspieler zu steigen, bis ich mitgekriegt hatte, wer hier wessen Anhängsel war.



Und spät, aber immerhin auch schon mal habe ich von Hennig Mankell "Die weiße Löwin" gelesen.


Kurzbeschreibung:

Kommissar Wallander steht vor dem kompliziertesten Fall seiner Karriere. Alles beginnt mit dem Verschwinden einer schwedischen Immobilienmaklerin - doch schon bald weisen immer mehr Details auf ein teuflisches Komplott von internationalen Dimensionen hin. Als es Wallander schließlich gelingt, die Details zu einem Bild zusammenzuführen, weiß er, daß es nicht mehr nur um das Wohl Einzelner geht, sondern das Schicksal von Hunderttausenden auf dem Spiel steht...



Mein Fazit:

Von Mankell hatte ich immer Abstand genommen, weil ich mal eine Kurzgeschichte von ihm gelesen hatte, die mich ziemlich enttäuscht hatte. Ziemlich flach und einfallslos (bitte nicht fragen welche. Selbst das hab ich inzwischen vergessen). Daher hatte ich den Hype um Mankell immer nicht verstanden. Aber das Buch hier war schon ziemlich spannend geschrieben. Auch wenn Mankell sicher nicht mein Lieblingsautor wird, so werd ich sicher bei Gelegenheit noch das eine oder andere von ihm lesen.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Es grünt sehr grün

Diese Socken sind mir von der Nadel gehüpft. Nach der Grundanleitung aus dem Buch "Patchworksocken stricken".
Das Stricken hat echt Spaß gemacht und die Socken waren gefühlt schneller fertig als beim herkömmlichen Rundenstricken, aber ich glaube trotzdem nicht, dass ich noch mal welche stricke.
Zum einen trägt das Muster kraus rechts doch ziemlich auf und zum anderen war es nicht ganz zu vermeiden, dass sich kleine Wülstchen an den Stellen bilden, an denen man aus dem Rand des vorangehenden Patches das nächste Patch strickt. Ob das wirklich in den Schuhe so bequem ist, bezweifle ich ein bissele.

Also werden es wohl Gartenclog-Socken. Das Muster erinnert ja schon sehr an die Collektion von Y-Reisen Marke Tarnmuster. (Für Nichteingeweihte: "Y-Reisen" heißen bei uns die Fahrzeuge der Bundeswehr, die ja alle ein "Y" im Nummernschild haben)
Ich glaube, allein hätte ich mir so eine Farbe nicht gekauft, denn das Grün ist schon ziemlich heftig. Das Knäuel war eine liebe Gabe. Aber was meint ihr, wie dieses Grün zusammen mit meinen quietsch-pinken Gartenclogs aussieht? Damit übersieht mich garantiert keiner mehr im Garten ;o)