Freitag, 18. September 2009

Mal wieder was zum Zeigen

Also nicht, dass Ihr jetzt denkt, ich hätte in den vergangenen Wochen nichts gemacht. Ich habe nur mal wieder etwas mehr gestrickt.

Da sind zunächst einmal meine roten Socken, die ich bereits letztes Jahr angefangen hatte. Jedenfalls den ersten. Und dann war ein bisschen Sendepause und da ich das Muster nicht mehr so richtig im Kopf hatte, hatte ich eine Weile keine Lust.

Aber nun im Urlaub habe ich den zweiten gestrickt und den ersten endlich verpaart.


Die Socken sind übrigens gleich lang. Dass sie so ungleichmäßig aussehen, liegt an dem wenig motivierten Model (das aber die Socken bereits annektiert hat).

Das nächste, was noch im Urlaub fertig wurde, war ein zweiter Baktus.


Das hier ist ein Probestück. Ich brauche für die Weste, die ich gerade stricke (das ist das Gestricksel im Hintergrund) eine Verschlussspange, die gar nicht so einfach zu bekommen ist. Also habe ich mal mit Fimo herum experimentiert. Ist noch verbesserungswürdig, funktioniert aber erst mal ganz gut (siehe auch Foto vom Baktus).

Und schließlich noch ein Mitbringsel aus einem dänischen Wollgeschäft. Eine schöne Farbverlaufswolle (nach innen wird sie bunter - Ihr kennt mich ja ;o)), aus der ich einen Schal oder ein Tuch stricken will.

Dienstag, 8. September 2009

Gospelchorfestival

Am letzten Wochenende fand in Eberswalde das 13. Gospelchortreffen Berlin-Brandenburg statt. Ich konnte leider nicht das ganze Wochenende dabei sein, weil mein Sohn Geburtstag hatte. Aber meine Mädchen waren da und hatten viel Spaß.
Zum Abschlusskonzert am Sonntag bin ich dann aber hingefahren, um es mir anzuhören.

Traditionell findet das Abschlusskonzert - sofern das Treffen in Eberswalde stattfindet - im Kloster Chorin statt.
Die Anlage ist die Ruine eines alten Zistersienserklosters. Sehr schön gelegen.

Die Ruine ist an einer Länsseite offen, was zwar sehr dekorativ, aber bei kühlem Wetter gerne auch schweinewindig ist.

Hinten im Altarraum geht es ja für die Sänger. Da ist es noch einigermaßen windgeschützt. Und bei der Menge auch kuschelig. Aber wir im Publikum saßen etwas...windexponiert (das Wetter war letztes Wochenende eher schattig, fröstel).


Dieses Jahr waren (leider) nur zwei Chorleiter dabei. Hier ist Christoph Zschunke in seinem Element. Die andere Chorleiterin war Antje Ruhbaum.


Natürlich ist es eine Wahnsinnsaufgabe mit ca. 300 Sängern und Sängerinnen innerhalb von zwei Tagen Probenarbeit ein Konzert auf die Beine zu stellen.

Dieses Jahr stand das Treffen unter dem Motto: "Celebrate! The Walls Came Tumbeling Down!" und erinnerte an den 80. Geburtstag von Martin Luther King und das 20 jährige Jubiläum des Mauerfalls.

Zwischen den Liedern wurden Spiel- und Sprechszenen zu diesen Themen dargeboten, was das Konzert eher ungewöhnlich, da ruhig, aber auch sehr schön machte.


Und es machte Spaß, die Begeisterung der Sänger und Sängerinnen zu hören und zu spüren, die ein tolles Wochenende hinter sich hatten.

Wer noch mehr darüber lesen möchte, bitte hier.

Sonntag, 6. September 2009

Dänemark Urlaub

Hallo Ihr Lieben,

Zeit wird´s ja nun mal für ein Lebenszeichen von mir.
Dieses Jahr waren wir zwei Wochen in Dänemark imUrlaub. Leider hatten wir ein bissele Pech mit dem Wetter. Während in Deutschland offenbar schönstes Sommerwetter war, hatten wir viel Wolken mit Regen und die Temperaturen waren .... ähm, eher schattig.
Das hier war unser Ferienhaus: Nicht schlecht, aber schon etwas älter und damit etwas abgenutzt. Es liegt in einer kleinen Ferienhaussiedlung in der Nähe von Esbjerg.

Wegen des durchwachsenen Wetters haben wir ein paar mehr Ausflüge gemacht, als wir es getan hätten, wenn wir die ganze Zeit am Strand gelegen hätten.

In Varde haben wir ein niedliches Ministädchen besucht. Das Städtchen ist eine Nachbildung des historischen Städtchens Varde und detailgetreu aus winzigen Ziegelchen im Maßstab 1:10 nachgemauert. Jeden Vormittag treffen sich dort ältere Herren, um das Städtchen nachzubauen.

Das Gelände ist der Originallandschaft angeglichen inklusive dem Flüßchen Varde.


Hier eines der "besseren" Häuser im alten Varde.Teilweise sind die Häuschen mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Mit sehr viel Liebe zum Detail! (Inklusive Herzhäuschen für Mädchen und Bübchen ;o) Und wofür ist eigentlich die dritte Tür?)

Und hier noch eine kleine Wassermühle. Leider fanden offensichtlich auch die Vögel das Reetdach interessant.


Aber trotz nicht sehr warmem Wetter waren wir zum Spazierengehen natürlich auch am Strand. Meine drei Mäuse hatten viel Spaß bei einer Fotosession á la"Topmodel".


Hier ein Beweisfoto: Auch ich war mit den Füßen im Wasser! (Schnatter!!! Ich geb´s zu, ich bin ein Warmduscher!)


Einen Tag hatten wir auch "Kinderfrei" (schön, wenn die Mäuse groß genug sind, um auch mal unbeaufsichtigt zu bleiben) und haben einen Abstecher nach Ribe gemacht. Ribe ist ein sehr altes Städtchen, das angeblich schon auf die Wikinger zurückzuführen ist und heute mit ganz niedlichen und wunderschön restaurierten alten Häuschen und Gässchen bezaubert.

An vielen Häusern sind vor allem die Türen wunderschön aufgearbeitet.

Die Einkaufsstraße von Ribe.


Ribe war in der Wikingerzeit auch ein Hafen und furchteinflößende Piratenschiffe gibt es auch heute noch dort. Oder war etwas Sparrow ("Captain.. Jack!.. Sparrow") hier?

Besonders fasziniert haben mich in Dänemark die vielen wunderschön gepflegten Gärten. Hier so ein typischer Garten, mal eben an der Straße.

Montag, 3. August 2009

Abgestrickt

habe ich mal wieder etwas. Diese Stinos lagerten schon eine Weile im Stricktäschchen als Ufos. Die Sockenwolle ist Karo-Einfach. Ich glaube, sie war von Woolworth oder irgendeinem Krabbeltisch. Aber schön bunt ;o)
Und dann musste ich natürlich mal wieder was probieren. Durch diverse Blocks geistert der Baktus (am besten mal googeln), ein herrliches Mindless-Projekt. So ganz mindless war die Sache aber nicht, weil die Kuschelwolle, die ich dafür genommen habe, schlecht im Maschenbild zu erkennen war. Aber dafür ist er nun wunderbar flauschig und plüschig. Zunächst dachte ich, dass er nicht so recht praktisch ist, aber er ist eigentlich ganz gut brauchbar.




Dienstag, 21. Juli 2009

Fitte Tasche

Seit einiger Zeit bin ich (naja) regelmäßig im Fitness-Studio meines Vertrauens. Tut mir und vor allem meinem Rücken sehr gut, auch wenn es regelmäßig eine Überwindung meines inneren Schweinehundes bedeutet.

Nun fehlte mir aber die ganze Zeit schon eine vernünftige Tasche für meinen Sportkrams, die auch noch gut in die Umkleideschränke dort passt. Ich hasse es, wenn ich meine Sporttasche so reinwürgen muss.

Nun hatte ich eine Weile im Netz gestöbert, ohne so recht eine Anleitung zu finden, die mir zusagt.

Also was lag näher, als mir selbst eine Tasche zusammenzubasteln, wie ich sie brauche. Ich denke, sie passt vom Format (40 x 35 x 19 cm) auch gut in die Umkleideschränke in Schwimmbädern. Daher hat sie auch am Taschenboden Taschennägel, damit sie nicht direkt auf dem Schrankboden steht. Außerdem hat sie eine dreifache aufgesetzte offene Tasche auf der Vorderseite, eine Tasche mit zusätzlicher Reißverschlusstasche auf der Rückseite, auf einer Seite eine Tasche mit Klappe und Knopf und auf der anderen Seite eine Tasche mit Gummizug. (In diese Tasche kommt meine Trinkflasche AUFRECHT(!). Da die Tasche ganz gut steht, habe ich die Hoffnung, dass die Flasche nun nicht mehr umfällt und ich nicht wegen nassen Sportzeugs unverrichteter Dinge wieder abziehen muss.)

Tatata! Hier isse nu!


So, und wenn ich es jetzt noch schaffe, das internet- und blogtechnisch irgendwie hinzukriegen, stelle ich noch das Tutorial ein. Ich habe nämlich mal die Arbeitsschritte dokumentiert.

Sonntag, 28. Juni 2009

Abi 2009 - superstolz

sind wir auf unsere Große, die ihr Abi geschafft hat!

Am Samstag war am Vormittag Abi-Verleihung.

Und hier ist meine Große im Kreis ihrer Klassenkameraden, mit denen sie in der 7. Klasse auf dem Gymnasium angefangen hat (damals 33 Schüler und Schülerinnen in ihrer Klasse). Die beiden Damen im Vordergrund und der Herr mit dem Supermann-T-Shirt sind die drei Klassenlehrer, die unsere Kinder durch die Sekundarstufe I (Klasse 7 bis 10) begleitet haben. Wirklich mal drei engagierte und gute Lehrer.
Zum Supermann-T-Shirt gibt es übrigens eine Geschichte: Nach vier Jahren Englisch-Unterricht bei Herrn W...mann haben unsere Kinder ihm zum Ende der 10. Klasse das Super-W...mann-T-Shirt geschenkt, da es hieß, in der 11. Klasse hätten sie einen anderen Englisch-Lehrer. Als sie dann am ersten Tag nach den Sommerferien wieder in die Schule kamen, hing an ihrer Tafel das Filmplakat von "Superman returns" (der Film war damals gerade rausgekommen) - sie hatten Herrn W...mann noch ein weiteres Jahr, was mit einem Begeisterungssturm begrüßt wurde. Damals hatte Herr W...mann versprochen: "Zu Eurer Abiverleihung trage ich das Shirt!" Ein Mann - ein Wort!!!

Abends ging es dann zum Abiball. Zusammen mit der kleinen (aber größeren) Schwester. Auf solche Mädchen kann ich doch stolz sein, gelle?Und hier noch mal alle Abiturienten beim Aufstellen für das Gruppenbild beim Fotografen

Es war ein toller Ball mit einem leckeren Büffet und viel guter Laune. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, die Nun-Nicht-Mehr-Kinder zu beobachten, die nach dem Stress fröhlich und ausgelassen ihren Erfolg gefeiert haben.

Und mit diesen drei Jungs ("meine Jungs") ist meine Große seit der ersten Klasse die ganze Schulzeit über zusammen gewesen. Mit den Beiden im Hemd sogar schon seit dem ersten Kindergartentag. Schon witzig zu sehen, wie aus kleinen Mäusen junge Erwachsene werden!




Sonntag, 7. Juni 2009

Mal wieder etwas genäht

Gut, gut, ich sitze ja viel an der NäMa für Patchwork und diverse Kleinigkeiten, aber jetzt hatte ich mal wieder Lust, für mich etwas zum Anziehen zu nähen.

Zum einen eine Jacke aus leichtem Sweatshirtstoff. Genäht aus der Ottobre Woman 05/2008. Mit der Kragenlösung bin ich noch nicht 100% zufrieden. Mal sehen, ob ich da noch etwas ändere. Aber bequem ist die Jacke. Saugemütlich!


Als zweites ein "Ensemble" für den Sommer. Genäht aus dem Zuschneidewerk Goldener Schnitt. Wie es sich trägt (jedenfalls außerhalb der Anprobe) weiß ich noch nicht, denn seit ich damit fertig bin, haben wir irgendwie keinen Sommer mehr. Wollen hoffen, dass der noch kommt!