Montag, 22. März 2010

Ungeahnte Schätze

findet man manchmal, wenn man durch eine Tür tritt. Ich war neulich in Berlin Kreuzberg in der Nähe des Kottbusser Damms, wo ich mit meiner Mutter eine Firma besuchte, die Pflegemittel vertreibt. (Meine Großmutter braucht ein Pflegebett und wir haben uns einige Modelle angeguckt).
Als wir durch die von außen unscheinbare Tür traten, standen wir in einem tollen sanierten Fabrikhof. Sehr faszinierende Industriearchitektur


Diese Skulptur eines (echten?) verrosteten Hochrades stand im Hof.

Faszinierend!

Sonntag, 21. März 2010

Hamburg in der Vorweihnachtszeit

Ausweia, ich hatte ja völlig vergessen, dass ich diesen Post schon gespeichert, aber noch nicht veröffentlicht hatte. Nun also:

Vor Weihnachten waren meine Große und ich in Hamburg. Feli hatte durch Zufall Karten für Mario Barth ergattert. Allerdings in Hamburg. Also haben wir beide ein Mutter-und-Tochter-Wochenende mit Mario-Barth-Showevent gemacht. Von dem Show-Event habe ich keine Fotos, weil natürlich genau dann mein Akku schlapp gemacht hatte. Aber wir haben uns königlich amüsiert.

Ein Knaller war allerdings auch unser Hotel. Es war wirklich angenehm sauber und gepflegt und sehr citynah, so dass wir schnell am Bahnhof waren, von wo aus wir gut zur Colourline Arena kamen, wo der Auftritt stattfand und von wo aus wir am nächsten Tag die Einkaufsstraße entern konnten.
Die Wegbeschreibung lautete ungefähr: "Unser Haus liegt am Beginn des Steindamms. Sie können es gar nicht verfehlen..."

Also wir konnten. Drei Mal sind wir dran vorbei gefahren, zum einen weil wir uns unter "am Beginn" was anderes vorgestellt hatten als mehr als einem halben Kilometer und weil wir zum anderen diesen bombastischen Eingang glatt übersehen hatten.


Sorry, aber dieser Eingang ging völlig in der Straßenzeile unter. Sie hätten schreiben sollen: Zwischen den Sexshops!


Also, ehrlich. Ich dachte ja, als Ur-Berlinerin in Kreuzberg und Schöneberg aufgewachsen, wäre ich schon einiges gewohnt. Aber eine Sexshop-Dichte von 7 Läden auf einer (Seiten-)Straßenlänge von 200 m hat mich doch verblüfft. Naja. Aber der Service im Hotel war gut und am Morgen nach dem Auftritt haben wir uns ein gemütliches Frühstück am Büffet gegönnt. Mit Souvenirs:

Der Spruch gefiel uns!

Danach gab es ein bissele Hamburgs Einkaufsmeile unsicher machen.

Also, wir hatten unseren Spaß und ein tolles Wochenende.

Ein Lebenszeichen

wollte ich mal wieder von mir geben. Ich bin ja schon eine ganze Weile nicht mehr zum Bloggen gekommen, aber es war auch eine ganze Menge los im neuen Jahr.

Für uns hat es etwas traurig angefangen, weil ein lieber Freund, der Großvater meiner Nichte und meines Neffen, der auch uns und unseren Kindern ans Herz gewachsen war, von uns gegangen ist. Es war zwar zu erwarten, weil er sehr schwer krank war, aber traurig waren wir trotzdem.

Genau so doof, wenn auch zum Glück nicht so dramatisch ging es weiter mit einer richtig fetten, dicken Erkältung, die mich zwei Wochen im Januar ausgeknockt hatte. Darf ich vorstellen: Meine besten Freunde in dieser Zeit! Nasenspray und Taschentücher (in der Familienpackung für mich ganz alleine)!


So, ich sortiere jetzt gerade meine Fotos und in den nächsten Tagen kommt noch das Eine oder Andere. Versprochen!


Montag, 21. Dezember 2009

50 Jahre Ehe...

...muss man heutzutage auch erst mal hinkriegen. Meine Schwiegereltern haben es geschafft und Mitte Dezember ihre goldene Hochzeit gefeiert. Es war ein tolles und sehr harmonisches Familienfest (wenn auch etwas unpraktisch mitten in der Vorweihnachtszeit), das uns und vor allem dem Gold-Brautpaar viel Spaß gemacht hat. Zum Schluss durften wir uns auch noch eines der schönen Tischgestecke mitnehmen, das nun ein paar Tage unseren Wohnzimmertisch geziert hat. Traumhaft, gelle?


Montag, 7. Dezember 2009

Vor-Weihnachtsgeschichte

Hier möchte ich Euch mal eine kleine Vorweihnachtsgeschichte erzählen:

Da ich direkt an meiner Arbeitsstelle nicht parken kann, habe ich einen kleinen Fußweg von ca. 10 Minuten vom Büro bis zur Auto. Bei kaltem oder schlechten Wetter kürze ich dann meistens durch das benachbarte Rathaus ab. Als ich am Freitag auf dem Weg zum Auto also wieder durch das Rathaus lief und auf die Ausgangstür zusegelte, kam mir aus dem anderen Gang ein Mann entgegen, der eine große Stiege (Plastikkorb) voll mit ca. zwanzig eingepackten Blumen trug und der ebenfalls in Richtung Tür steuerte.

Höflich wie ich nun mal bin, fragte ich, ob er auch hinaus wollte und ob ich ihm die Tür aufhalten sollte. Die Stiege war ja ziemlich groß und sperrig, so dass er sie mit beiden Händen festhalten musste.

Er lächelte dankend und sagte: "Danke schön, das ist aber nett!"

Während ich ihm die Tür aufhielt und sie dann hinter uns schloss, flachste ich rum: "Tja, so bin ich nun mal!"

Draußen stellte er die Stiege auf einen Stapel Bretter, nahm eine Pflanze raus und drückte sie mir in die Hand mit den Worten: "Dankeschön! Ich bin auch nett!"

Im ersten Moment war ich völlig verblüfft, aber als er mir dann noch ein schönes Adventswochenende wünschte, seine Stiege wieder aufnahm und davon stapfte, habe ich mich einfach gefreut.

Ist doch nett, gelle? Eben Vorweihnachtszeit!

Und hier ist das Pflänzchen, das ich zu Hause ausgepackt habe: Ein prachtvoller, ca. 40 cm hoher Weihnachtsstern!


Freitag, 4. Dezember 2009

Schön kuschelig

sind diese Filzpuschen, die ich mir aus Feltro-Wolle von Lana Grossa zuerst gestrickt und dann in der Waschmaschine gefilzt habe. Sie halten soooo schön warm!


Montag, 23. November 2009

"Richtungswechsel"

heißt dieser Quilt, den ich Euch ja noch mal zeigen wollte, wo er doch nun schon eine ganze Weile fertig ist.

Dieser Quilt ist ca. 160 x 185 cm groß und komplett aus Batikstoffen gearbeitet. Das Muster heißt "Flying Dutchman Variation" und ich habe es von hier.

Ausgangsmaterial waren mehrere Scrappackungen vom Holland Stoffmarkt. Dazu habe ich lediglich den schwarzen Hintergrundstoff, den Stoff für den Rand und die Rückseite gekauft.

Da sich Batik als Popeline mit der Hand schwer quilten lässt, habe ich ihn nicht nur mit der Maschine genäht, sondern auch mit der Maschine gequiltet.

Inzwischen liegt er schon ein paar Tage auf dem Bett meines Mannes, der sich freut, dass er nun endlich auch einen Quilt hat, der für ihn groß genug ist.

Hier also die Gesamtansicht:


...und hier noch mal eine Detailaufnahme. Die Blöcke sind in der Naht gequiltet, der Rand ist gestippelt.